Mit dem Self-Data-Governance-Framework für Schutz, Qualität und Ethik von Daten sorgen

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Henry Steinhau

Mit dem Self-Data-Governance-Framework für Schutz, Qualität und Ethik von Daten sorgen

Wer an einer digitalen datenbasierten Mobilitätsanwendung tüftelt, hat für die Auseinandersetzung mit Data Governance womöglich nur begrenzte Kapazitäten. Dabei ist das Thema nicht zu vernachlässigen. Eine Anleitung des iRights.Lab hilft, sich selbst im richtigen Umgang mit Daten zu befähigen und einen Überblick über die Handlungsbedarfe zu erlangen. So können unnötige externe Beratung und nachträgliche Aufarbeitung vermieden werden.

Für innovative Mobilitätsprojekte heißt es, den Umgang mit Daten nicht nur aus programmiertechnischer Sicht zu betrachten. Vielmehr gilt es, von Beginn an auch Anforderungen an Datenschutz, Datenqualität und Datenethik zu berücksichtigen. Doch mit der Aufgabe, diese unterschiedlichen Aspekte der Verantwortlichkeit für Daten (Data Governance) umzusetzen, fühlen sich viele Projektteams – ob in kleinen und mittelständischen Firmen, Start-ups oder der öffentlichen Hand – überfordert. Nicht selten findet das angesprochene Datenmanagement erst nachgelagert statt. Doch das rückwärtige Aufarbeiten datenrelevanter Vorgänge ist in der Regel aufwendig und teuer.

Damit Beteiligte sich rechtzeitig und eigenständig Data-Governance-Kompetenzen aneignen und erforderliche Prozesse systematisch umsetzen können, hat das iRights.Lab ein umfassendes, modular aufgebautes und flexibel handhabbares Rahmenwerk entwickelt. Das kürzlich bei einem Online-Symposium vorgestellte Self-Data-Governance-Framework vermittelt zum einen notwendiges Wissen zu Schutz, Qualitätssicherung und Ethik von Daten. Zum anderen bietet es zahlreiche konkrete Handlungsanleitungen, um einzelne Aufgaben in kleinen Schritten bearbeiten zu können.

Einstiegshilfe und Begleiter

Insbesondere kleineren datenbasierten Projekten, Start-ups und Organisationen fehlen häufig die Ressourcen, um selbst eine umfassende Data-Governance-Strategie zu entwickeln und zu implementieren. Genau hier setzt das Framework an, um für jene Zielgruppen sowohl Einstiegshilfe als auch Begleiter zu sein. Mit seinem tabellarischen Aufbau will das Framework die entsprechenden Mitarbeiter*innen darin unterstützen, in allen relevanten Bereichen die Rahmenbedingungen aufzusetzen, um langfristig hilfreiche Expertisen und Strukturen aufzubauen. Zudem ist das Tool so angelegt, dass sich damit die Aspekte Datenschutz, Datenqualität und Datenethik untereinander vernetzen lassen. Des Weiteren ist auch die Selbstevaluation der Data-Governance-Umsetzung integriert.

Mit seinen fünf Funktionen Information, Handlungsanleitung, Selbstevaluation, Koordination und Themenvernetzung versteht sich das Self-Data-Governance-Framework als anpassungsfähiges und praxisbezogenes Tool, mit dem datengetriebene Mobilitätsprojekte – am besten von Beginn an – arbeiten und ihr Datenmanagement geführt umsetzen können.

Das Framework besteht derzeit aus mehreren großen Tabellen, in denen Texte, Handlungsanweisungen und Querverweise enthalten sind, die zudem durch Makros miteinander verbunden sind und ineinandergreifend funktionieren. Das Framework, das sich hier direkt herunterladen lässt, steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY. Das bedeutet, dass jede*r es unter Namens-, Quellen- und Lizenznennung frei nutzen und adaptieren kann.

So funktioniert das Framework
Ein mehrfarbiges Flussdiagramm
Ein Flussdiagramm lotst durch das Self-Data-Governance-Framework

Nützliche Informationen und Einstiegshilfen für das Self-Data-Governance-Framework werden in diesem PDF-Dokument in fünf beispielhaften Anwendungsfällen kurz erläutert.

Interessierten bietet das iRights.Lab zudem eine kostenlose Einführung zur Funktionsweise des Frameworks am 24. Juni um 17 Uhr an. Direkt zur Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des iRights.Lab.

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