Datenverwendung und Methodik - meteorologische und standortgebundene Daten zur großräumigen Prognose des Pilzwachstums

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Projektvolumen
144.759 Euro
Davon 68% Förderung durch das BMVI

Über Pilz4You

FKZ: VB18F1005A
Förderlinie 1

Weshalb wachsen Pilze in einem Jahr und im nächsten nicht, und welche Einflussgrößen sind dafür entscheidend? Lassen sich die komplexe Dynamik des Pilzwachstums und die hierbei wirksamen Einflüsse mit geeigneten Methoden und Daten „entschlüsseln“? Ist es möglich, das natürliche Wachstum von Pilzen zu berechnen und zu prognostizieren?In der 12-monatigen Machbarkeitsstudie sollten grundlegende Untersuchungen des Wachstums ausgesuchter Pilzarten (Pfifferling und Steinpilz) in der Pilotregion Brandenburg durchgeführt werden. Dazu waren geeignete Wetter-, Standort-, Boden-und Umweltdaten zu beschaffen und die das Pilzwachstum bestimmenden Parameter zu identifizieren. Außerdem war ein neuartiger Ansatz zu entwickeln, dessen wesentliche Elemente ein sog. „Pilzwachstums-Indikator“ sowie ein Prognosesystem waren.

Quelle: Dr. Werner Lahmer

  • Alle für das Projekt relevanten Daten wurden beschafft oder selbst erstellt und die das Pilzwachstums dominierenden Parameter identifiziert.
  • Es wurde der Nachweis erbracht, dass sich das komplexe natürliche Pilzwachstum bei Vorliegen entsprechender Daten gut beschreiben lässt.
  • Das Wachstum der beiden Pilzarten wird von unterschiedlichen meteorologischen Parametern bestimmt, wobei neben dem jährlichen Witterungsverlauf auch langjährige klimatische Änderungen (Klimawandel) eine Rolle spielen.
  • Mit einer ersten Version des Prognosesystems konnten zuverlässige Zusammenhänge zu meteorologischen Parametern hergestellt und der beobachtete Wachstumsverlauf in seiner zeitlichen Dynamik wiedergegeben werden.
  • Die technische Umsetzbarkeit der Projektidee ist grundsätzlich positiv einzuschätzen. Fehlende Pilzwachstumsdaten erschweren allerdings eine Übertragung der entwickelten Methodik auf die gesamte Pilotregion und damit deren Überführung in eine mobile Anwendung.

Verbundkoordinator

Dr. Werner Lahmer, Green Energy Prognostic System

Projektpartner

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