Konzeption und Pilotierung einer bundesweiten Mehrbetreiber-Plattform für Sharing-Elektro-Tretroller

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Projektvolumen
217.141 Euro
Davon 68% Förderung durch das BMVI

Über ScooP

FKZ: 19F2161A
Förderlinie 2

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat mit Unterstützung der Länder durch die am 15. Juni 2019 in Kraft getretene Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung einen gesetzlichen Rahmen für eine sichere Teilnahme von bestimmten Elektrokleinstfahrzeugen am öffentlichen Straßenverkehr geschaffen. Die am weitesten verbreitete Form von Elektrokleinstfahrzeugen sind Elektro-Tretroller, die auch von Sharinganbietern zur Verfügung gestellt werden. Was für die Verkehrswende ein wichtiger Schritt sein kann, stellt Städte und Anbieter vor große Herausforderungen: Eine Vielzahl von internationalen Anbietern, die mit ihren neuen Angeboten in die Städte drängen, finden uneinheitliche Regelungen hinsichtlich der Einführung auf kommunaler Ebene vor und haben Fragen beim Marktzugang. Die Kommunen sind hingegen gefordert, die Anbieter und ihre Service-Konzepte zu bewerten und die technische und organisatorische Infrastruktur zu schaffen.



Elektro-Tretroller in Berlin (Quelle: von Beust & Coll. Beratungsgesellschaft mbH & Co. KG)

Ziel des Vorhabens ist die Konzeptionierung einheitlicher rechtlicher, technischer und organisatorischer Standards für die Zusammenarbeit von Städten und Kommunen mit Sharinganbietern von E-Tretrollern. Dazu wird die Entwicklung einer digitalen Mehrbetreiber-Plattform für Sharing-E-Tretroller zunächst geprüft und im Anschluss pilotiert. Die Plattform soll es Städten erlauben, ihren Aufwand bei der Zusammenarbeit mit Sharinganbietern zu minimieren.

Die Anbieter wiederum sollen mithilfe der Plattform die Möglichkeit bekommen, ihr Sharingangebot durch einheitliche Standards schneller und verlässlicher in neuen Kommunen einzuführen.

Im Rahmen des Projekts wird untersucht, wie ein strukturierter Datenaustausch (z.B. Geodaten, Fahrtenstatistik, Vertragsdokumente) zwischen Kommunen und Sharinganbietern erfolgen kann. Dafür werden sowohl technische Standards und Schnittstellen als auch ein Rahmenvertragswerk konzipiert.

Hierzu werden Experteninterviews und Workshops mit Städten, Kommunen und Anbietern durchgeführt. Vorgesehen ist zudem, einen Teil der gesammelten und ausgewerteten Daten als OpenData für Anschlussforschung zur Verfügung zu stellen.

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