Begleitforschung mFUND – Daten-Governance im Innovationsprozess

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Projektvolumen
677.041 Euro
Davon 60% Förderung durch das BMVI

Über Daten-Governance im Innovationsprozess

FKZ: 19F2052A
Förderlinie 1

Unternehmen, Behörden und andere Organisationen verfügen über einen großen Datenbestand. Dieser kann Grundlage für datengetriebene Innovationen sein, z. B. für Wetter-Apps oder Entwicklungen von Assistenzsystemen. In der digitalen Gesellschaft sind diese Innovationen ein Faktor für das Wirtschaftswachstum und das gesellschaftliche Wohlergehen. Allerdings sind auch negative Folgen wie mangelnde Datensicherheit zu berücksichtigen. Um langfristig einen gesamtgesellschaftlich positiven Effekt zu erzeugen, sind eine intelligente Vernetzung von Daten und die Erschließung ihrer Anwendungspotenziale notwendig.

Quelle: pixabay/RavindraPanwar

Das Vorhaben hat das Ziel, zu erforschen, wie Regelungs- und Steuerungssysteme im Sinne einer Daten-Governance in Innovationsprozessen ausgestaltet werden können. Mit einem interdisziplinären Ansatz werden die Herausforderungen bei der Entwicklung datengetriebener Innovationen untersucht und bewertet. Dabei werden ausschließlich vom mFUND geförderte Projekte betrachtet. Im Rahmen der Forschungsarbeiten wird ein Beratungsmodell für Unternehmen und andere Institutionen entwickelt. Auf diese Weise können neue datengetriebene Anwendungen optimal gefördert werden.

Innerhalb eines dreistufigen Prozesses werden die mFUND-Projekte unter Berücksichtigung von rechtlichen, ethischen, gesellschaftlichen und technologischen Faktoren untersucht und analysiert, welche hindernden und fördernden Faktoren im Innovationsprozess auftreten. Die Ergebnisse fließen einerseits in das Beratungsmodell und andererseits werden Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik erarbeitet. Alle Projektergebnisse und -daten sollen unter freien Lizenzen veröffentlicht werden.

Verbundkoordinator

iRights.Lab GmbH

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