Geo Open Accessibility Tool (GOAT) - Entwicklung eines offenen und interaktiven Erreichbarkeitstools für den Fuß- und Radverkehr auf Basis von Open Data

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Projektvolumen
94.582 Euro
Davon 100% Förderung durch das BMVI

Über GOAT

FKZ: VB18F1033A
Förderlinie 1

Eine evidenzbasierte Planung und die Abschätzung der Wirkungen von Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr stellt eine große Herausforderung in der Praxis dar.

Quelle: Pajares, E., 2019. Homepage Open Accessibility. Open Accessibility. URL https://open-accessibility.org...

Das Projektvorhaben „GOAT“ strebte an, mithilfe des Ansatzes der Erreichbarkeit unter Nutzung diverser räumlicher Daten quantitativ belastbare Analysen für eine möglichst breite Nutzergruppe von Planerinnen und Planern sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in einer kartenbasierten Webanwendung erlebbar zu machen. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf einer sehr hohen Praxistauglichkeit und der einfachen Übertragbarkeit. Durch einen ko-kreativen und iterativen Softwareentwicklungsprozess wurde gemeinsam mit Praxisanwendenden ein weit ausgereifter Pilot entwickelt.


Im Laufe des Vorhabens wurde die Open Source Software „GOAT“ entwickelt. Diese zeigt mithilfe verschiedener Indikatoren (insbesondere Reisezeitisochronen, Heatmaps) Erreichbarkeiten interaktiv auf. Dadurch werden sowohl Versorgungsmöglichkeiten (z.B. Supermärkte), als auch die Qualität der vorhandenen Verkehrsinfrastrukur aufgezeigt. Nutzerinnen und Nutzer können zudem eigene Szenarien (z.B. neue Brücke, neue Wohnbebauung, Bau/Schließung von Einrichtungen) in die Analysen integrieren und dadurch Wirkungen darstellen. Das digitale Planungswerkzeug wurde zudem in über zehn Workshops mit Praxisanwenderinnen und Praxisanwendern eingesetzt.

Hieraus konnten weitere Verbesserungen erzielt und Anforderungen für zukünftige Entwicklungen definiert werden. Mithilfe des Instrumentes kann in Zukunft effektiver datengetrieben und evidenzbasiert Planung betrieben werden, um eine umweltgerechtere, wirtschaftlichere und sozialere Mobilität zu fördern. Beflügelt durch das Praxisinteresse wurde nach dem Projektende das Startup „Plan4Better” gegründet, welches eine wirtschaftliche Verwertung unter Wahrung des Open-Source-Gedankens als Software-as-a-Service verfolgt.

Weitere Informationen zum Projektabschluss finden Sie hier.

Verbundkoordinator

TU München

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