Sentinel-basierte Atmosphärenprodukte zur Bewertung des Einflusses von Verkehrsemissionen auf die Luftqualität in Deutschland

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    Über S-VELD

    Projektvolumen

    2.415.277

    BMDV-Förderung

    78 %

    Projektzeitraum

    -

    Förderkennzeichen

    19F2065A

    Bundesland

    Bayern

    Förderlinie

    Förderlinie 2

    Netzwerk

    4 Beiträge

    Luftqualität spielt eine wichtige Rolle in der aktuellen Umweltdiskussion. Millionen Menschen leben heute in Regionen mit stark verschmutzter Luft. Hohe Schadstoffbelastungen sind für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich und führen zu erhöhten Sterblichkeitsraten. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten deshalb europaweit unter anderem Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub. Überschreitungen der Grenzwerte beider Komponenten finden sich derzeit vor allem an durch Verkehr hoch belasteten Standorten.

    Quelle: DLR/NASA

    Dieses Projekt hat zum Ziel, auf Grundlage neuester Sentinel-Satellitenmessungen von NO2 und Feinstaub sowie Verkehrsdaten des BMVI, die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen und deren Anteil an der Umweltbelastung in Deutschland besser zu quantifizieren.
    Mit der Bereitstellung hochaufgelöster Karten zur Schadstoffbelastung und verbesserten Emissions-Daten soll das Potential der Copernicus Sentinel-Flotte für das Umwelt-Monitoring als Entscheidungshilfe für Behörden demonstriert und als wichtige zukünftige Datenquelle etabliert werden.

    Aus Messungen der Sentinel-Satelliten werden bodennahe NO2- und Feinstaubkonzentrationen für das Bundesgebiet und die angrenzenden Länder bestimmt und über einen Web Mapping-Datendienst zeitnah für die Endnutzer bereitgestellt. Diese Fernerkundungsdaten werden mit Emissions- und Ausbreitungs-Modellen kombiniert. Anhand räumlich und zeitlich detaillierter Daten zur Verkehrsbelastung der BASt unter Verwendung technologieabhängiger Emissionsfaktoren können dann wichtige Erkenntnisse über Emissionen des Kfz-Verkehrs gewonnen werden.

    Verbundkoordinator

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    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. (DLR)

    Projektpartner

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    Freie Universität Berlin

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    IVU Umwelt GmbH

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    TNO

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